Sportunterricht einmal anders

 

Am 24.11. und am 01.12.2021 erlebten die Schüler der Klassen 4a und 4b der Grundschule Grub a.Forst einen außergewöhnlichen Sportunterricht. Der Schützenverein von Grub a.Forst ermöglichte beiden Klassen zwei Schnupperstunden im Schützenhaus. Familie Florschütz vom Schützenverein nahm sich viel Zeit, um den Kindern ein paar abwechslungs- und erlebnisreiche Stunden zu bescheren. Frau Florschütz stellte zunächst die Ausrüstung eines Schützen und die Anlage der Schützengesellschaft vor. Anschließend wurde die jeweilige Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt, die eine Gruppe führte Konzentrationsspiele und Übungen zur Steigerung des Gleichgewichtssinns durch, die andere Gruppe durfte mit Pistole und Lichtpunktgewehr schießen. Danach wurden die Gruppen gewechselt. Frau Florschütz verstand es, alle Kinder zu motivieren und ihnen den Aufenthalt zusätzlich mit Gummibärchen und passend zur Adventszeit, mit einem Schokoladennikolaus zu versüßen. Beide Klassen waren mit Begeisterung dabei und waren sehr dankbar, diese kurzweiligen Stunden erleben zu dürfen.

Die Grundschule Grub a.Forst bedankt sich recht herzlich bei Fam. Florschütz und dem Schützenverein für die interessanten Einblicke rund um den Schützensport.

 

Uta Hofmann, Lehrkraft

 

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Da der differenzierte Sportunterricht der beiden 4. Klassen der Grundschule Grub am Forst leider auf Grund von Corona und Baumaßnahmen momentan ausfällt, sprang in diese Lücke der direkt benachbarte Schützenverein SV Grub am Forst und sagte spontan:

„Dann kommt einfach zu uns!“

Schulleitung und Elternbeirat stimmten zu und so stand Sportschießen an zwei Mittwochnachmittagen auf dem Programm der Kids. Sie und auch ihre Lehrer waren gespannt, was sie da erwartete.

Einige kannten diesen Sport von den Olympischen Spielen, vor allem das Biathlonschießen, vom Fernsehen. – Andere hatten keine Vorstellungen von diesem traditionellen, komplexen Sport.

Mit Unterstützung des Schützengaues Oberfranken Nord und des Bezirks Oberfranken gelang es die erst 2019 auf modernsten Stand gebrachte Schießanlage in Grub am Forst kindgerecht auf Lichtpunktanlagen einzustellen. Diese Techniken sind ohne waffenrechtliche Altersbeschränkungen und dienen zum Heranführen an den Schießsport im Alter von 6-11 Jahren. Es gibt jedoch auch hier Wettbewerbe für die Jüngsten bis hin zu Meisterschaften.

So war es möglich in einer Gruppe mit 7 Kindern gleichzeitig verschiedene Laserschießtechniken im Wechsel auszuprobieren. Die restliche Gruppe erfuhr, dass dieser Sport noch sehr viel mehr zu bieten hat. So machten sie Übungen aus der Life Kinetik, Lockerungsgymnastik, Konzentrationsübungen und Koordinationsschulung. Diese Lehrinhalte altersgerecht in viel Spiel und Spaß verpackt.

In der Schießhalle durften die Kids an der Laserpistole, Lasergewehr und Laserbiathlongewehr ihre Treffsicherheit ausprobieren. Mit Feuereifer waren sie dabei. Disziplin und Ruhe brachten sie problemlos auf um gute Treffer zu landen. Diese wurden ausgedruckt und konnten samt Infomaterial und einer kleinen Aufmerksamkeit der ortsansässigen VR-Bank mit nach Hause genommen werden.

Die Schützenjugend Grub spendierte allen einen Schoko Nikolaus und so strahlten alle Gesichter. Die Zeit verflog und keiner wollte gehen.

 

Doch so einfach war das nicht.

Auch diese beiden Veranstaltungen wurden geprägt durch die allgegenwärtige Corona Pandemie. Sie war die größte Herausforderung für das durchführende Schützenteam.

Planungsunsicherheit, 2G und dann 2G Plus mussten eingehalten werden. Hygienekonzept, möglichst wenig Kontaktpersonen. Abstand wurde durch Gruppenteilung hergestellt. Die Übungen wurden darauf abgestimmt kontaktfrei zu sein und trotzdem Spaß zu machen. Masken mussten getragen werden.

Die Kinder trugen diese Maßnahmen alle mit und verhielten sich beispielhaft.

Begeisterung war in den halb verdeckten Gesichtern und Augen der Schüler zu sehen. Fragen über Fragen zu beantworten und ein fröhliches, gelöstes Lächeln war Lohn für manches Kopfzerbrechen, Zweifel, Arbeit und Zeit

Es war so schön, dass wir zu Euch kommen durften“ aus dem Mund eines 10 Jährigen wird mir charakteristisch für diese Zeit in Erinnerung bleiben.

 

Dieses Konzept erarbeitete und organisierte die Jugendleiterin Barbara Florschütz mit Jugendassistent Maximilian Florschütz. Da diese Familie den Schützen nicht nur im Namen, sondern im Herzen trägt, half auch der Ehemann Manfred an allen Ecken mit. Unterstützt wurden sie tatkräftig von Matthias Nemmert und der Vereinsvorsitzenden Maria Lessig.

 

 

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